Start Blog Seite 4

Mythen und Symbole in menschlicher Perfektion

„Numen“ ist lateinisch für „Wink“, „Geheiß“ oder „göttlicher Wille“. Es steht für Übernatürliches, Ungreifbares, Spirituelles. Mit „Numen“ ist auch die aktuelle Ausstellung des spanischen Künstlers César Orrico im Eisenkunstguss Museum in Büdelsdorf betitelt. Seine bis ins Detail herausgearbeiteten Bronzeskulpturen sind nicht nur eine Auseinandersetzung mit der Anatomie des menschlichen Körpers, sie versinnbildlichen das heutige Verständnis von Mythologie und Antike – zeitlose Archetypen zwischen Bekanntem und Unergründlichem, denen eine unsichtbare Kraft innewohnt.

Kleine Skulptur mit großer Ausstrahlung: „Sanfermín“
Foto: Iris Jaeger

Die 21 gezeigten Skulpturen stammen aus unterschiedlichen Werkphasen von César Orrico und sind in dieser Zusammenstellung noch nie vorher gemeinsam ausgestellt worden. Seine Arbeiten treten dabei in einen Dialog mit den Objekten der Dauerausstellung des Museums und werden überhaupt erstmals in Deutschland gezeigt. Der 1984 im nordspanischen Logroño geborene Künstler fand in den vergangenen Jahren zunehmend internationale Anerkennung und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit dem Beautiful Bizarre Art Prize des amerikanischen Kunstmagazins „Beautiful Bizarre“. Darauf wurde die Leiterin des Eisenkunstguss Museums, Ulrike Biedenbänder, aufmerksam. „Ich habe diese Arbeiten gesehen und war hin und weg“, erzählt sie bei einem Rundgang durch die Ausstellung. Antikenrezeption, also das Nutzen antiker Formen und Ideen für die eigene Kunst, sei ein Thema gewesen, das sie schon immer einmal habe machen wollen, so Biedenbänder. Kunst, die die Antike neu deute und interpretiere, dabei die Brücke ins Zeitgenössische schlage, sei unglaublich spannend, ebenso wie die heutige Wahrnehmung von Mythologie.

„Jede der Arbeiten von César Orrico ist mit einem Mythos unterlegt, aber es ist eben auch eine Auseinandersetzung des Körpers des Menschen mit Raum und Zeit“, erklärt die Museumsleiterin. In einer Ausstellungsbroschüre werden neben den Skulpturenbeschreibungen auch alle Begrifflichkeiten rund um Antike und Mythologie erläutert. So erfahren die Besucher, dass es sich bei einem Mythos um eine sagenhafte Geschichte oder Erzählung handelt, in der es häufig um Götter, Geister, Sozial- oder Naturphänomene geht.

„Bosque“ sieht aus wie aus Holz gefertigt, besteht aber aus Bronze und strahlt etwas Meditatives aus.
Foto: Iris Jaeger

Und auch die Skulpturen des spanischen Künstlers strahlen etwas Göttliches, nicht Greifbares aus – eine unsichtbare Kraft, die von innen nach außen wirkt und in den Bann zieht. Anatomisch bis zur Perfektion ausgearbeitet, verleiht Orrico seinen Figuren eine unglaubliche Dynamik, gleichzeitig wirken sie in ihrer Bewegung wie eingefroren. „Und wenn man dann in deren Gesichter schaut, haben sie etwas Meditatives, beinahe Überirdisches an sich, als ob sie nach einem meditativen Zustand streben“, beschreibt es Biedenbänder. Dabei stellen alle seine Arbeiten Fragen, ohne eine Antwort zu geben, und laden dazu ein, darüber nachzudenken, was sie mit einem selbst machen, zum Beispiel die Skulptur „Bosque“, die sowohl im Innenhof des Museums als auch im Ausstellungsraum mit dem Thema „Wald“ zu sehen ist. Sie wurde von der keltischen Mythologie inspiriert.

Orrico selbst sagt, dass er die Riten und Bräuche alter Kulturen und die Verbindungen zwischen Gesellschaften aus verschiedenen Epochen faszinierend finde. Das zeigt sich unter anderem in seiner Figur „Sanfermín“, die mit dem menschlichen Körper und dem Stierkopf auf den antiken Mythos vom Minotaurus anspielt. Der Titel bezieht sich auf das Fest „Sanfermines“ in Pamplona, bekannt für den traditionellen Stierlauf durch die Stadt. Die Ausstellung ist bis zum 1. November zu sehen.

Weitere Informationen gibt es unter www.das-eisen.de

Der Ikarus-Mythos hat César Orrico zu mehreren Arbeiten inspiriert. Alas bedeutet Flügel. Bei den Alas-Skulpturen von Orrico wird auf das Ende von Ikarus angespielt, Orrico gibt seinen Figuren Flügel aus Korallen.
Foto: Iris Jaeger
Bei „Equilibrio“ wird der Tod (symbolisiert durch den Totenschädel) zur Stütze für das Leben.
Foto: Patrick Mühling
„Rito“ ist wie „Bosque“ von der keltischen Mythologie inspiriert, in der Hirschgeweihe eine Rolle spielen.
Foto: Iris Jaeger
Die Skulptur „Noche“ stellt eine Verbindung zur griechischen Göttin der Nacht, „Nyx“, her.
Foto: Iris Jaeger
„Duir“ ist das keltische Wort für Eiche, die für religiöse Zeremonien ein wichtiger Baum war.
Foto: Iris Jaeger
Blick von hinten auf die Rückseite der Maske von der Skultpur „Bifronte“, der Zweistirnige oder Zweigesichtige
Foto: Patrick Mühling


Zwischenfrucht aus der Luft

0

Zwischenfrüchte sind ein zentrales Element in der landwirtschaftlichen Praxis, insbesondere im Hinblick auf Bodenschutz, Humusaufbau sowie die Konservierung von Nährstoffen im System Boden und Pflanze. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an den Gewässerschutz und die Reduzierung von Nährstoffverlusten gewinnen Verfahren zur sicheren und möglichst frühzeitigen Etablierung zunehmend an Bedeutung. Neben der klassischen Drillsaat wird dabei verstärkt die Aussaat von Zwischenfrüchten mittels Agrardrohne diskutiert. Dieses Verfahren ermöglicht eine Etablierung bereits in stehende Bestände und damit eine deutliche Verlängerung der Vegetationszeit.

Die Drohnensaat bietet sowohl in mais- als auch in getreidebetonten Fruchtfolgen interessante Vorteile. Die Aussaat kann bereits vor der Ernte der Hauptkultur erfolgen, wodurch die Zwischenfrucht früher etabliert wird und mehr Zeit für Wachstum und Nährstoffaufnahme zur Verfügung steht. Gleichzeitig ist keine zusätzliche Bodenbearbeitung erforderlich. Dadurch wird die Mineralisierung von Stickstoff nach der Ernte reduziert, was insbesondere während der Sickerwasserperiode im Winter das Risiko von Nährstoffverlusten verringern kann. Zusätzlich entstehen keine Fahrspuren oder Bodenverdichtungen durch weitere Überfahrten. Auch wirtschaftlich kann das Verfahren interessant sein, da die Verfahrenskosten je nach Einsatzbereich bei etwa 30 €/ha liegen können. Die Drillsaat bleibt dennoch das in der Praxis etablierte Standardverfahren. Durch die Saatgutablage in definierter Tiefe und den direkten Bodenschluss wird in der Regel ein gleichmäßiger Feldaufgang erreicht. Allerdings ist die Aussaat zeitlich an die Ernte und häufig auch an eine vorherige Bodenbearbeitung gebunden, wodurch sich die Vegetationszeit der Zwischenfrucht verkürzt.

Die Gewässerschutzberatung (Iglu) hat daher in einem Praxisversuch in Lindewitt untersucht, wie sich Drohnensaat und Drillsaat unter praxisnahen Bedingungen auf die Etablierung, Bestandsentwicklung sowie die Nährstoffdynamik von Zwischenfrüchten auswirken. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der Einfluss von Saatzeitpunkt und Saatverfahren auf die Entwicklung der Bestände sowie die Aufnahme von mineralischem Stickstoff. Im Versuch wurden zwei Aussaatverfahren gegenübergestellt. Die Drohnensaat fand am 31. Juli 2025 mit einer Agrardrohne des Typs DJI Agras T50 statt (Bild oben). Dabei wurde die Zwischenfruchtmischung viterra Mais Struktur bereits vor der Getreideernte in den stehenden Bestand ausgesät. Die Drillsaat erfolgte betriebsüblich am 22. August 2025 nach der Ernte und Strohabfuhr. Zuvor wurde der Boden flach mit dem Grubber bearbeitet. Ergänzend erfolgten Nmin-Untersuchungen nach der Ernte sowie im Herbst zur Bewertung der Stickstoffdynamik. Die eingesetzten Zwischenfruchtmischungen unterschieden sich zwar geringfügig in ihrer Artenzusammensetzung, waren hinsichtlich Zielsetzung und funktionaler Eigenschaften jedoch vergleichbar aufgebaut.

Witterung und Standortbedingungen

Der Versuch befand sich in Lindewitt auf einem Geeststand­ort mit überwiegend schwach lehmigen Sanden und begrenzter Wasserspeicherfähigkeit. Entsprechend spielt die Bodenfeuchte eine wichtige Rolle für die Etablierung der Zwischenfrüchte. Das Versuchsjahr 2025 war durch hohe Temperaturen sowie einen wechselhaften Niederschlagsverlauf geprägt. Während es im Sommer teilweise trocken war, kam es im Herbst zu deutlich höheren Niederschlägen und einer starken Durchfeuchtung der Böden. Vor allem die Drohnensaat ist auf ausreichende Niederschläge angewiesen, da das Saatgut auf der Bodenoberfläche abgelegt wird. Die nach der Aussaat ungleichmäßig verteilten Niederschläge führten in Abhängigkeit von Bodenfeuchte und kleinräumigen Standortunterschieden zu Unterschieden in der Bestandsentwicklung. Gleichzeitig erhöhte die starke Durchfeuchtung der Böden im Herbst das Risiko der Nitratauswaschung.

Drohnensaat am 23. Oktober 2025
Drillsaat am 23. Oktober 2025

Etablierung und Bestandsentwicklung

Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in der Entwicklung der Zwischenfruchtbestände. Durch die frühe Aussaat konnte sich die Drohnensaat bereits vor der Getreideernte etablieren und entwickelte sich unmittelbar danach weiter. Dies führte zu einer schnellen Bodenbedeckung und insgesamt zu einer stärkeren Biomassebildung. Die Drillsaat hatte aufgrund des späteren Saattermins eine verkürzte Vegetationszeit. Trotz des guten Bodenschlusses war die Entwicklung der Bestände insgesamt weniger weit fortgeschritten. In der visuellen Bonitur zeigte sich bei der Drohnensaat ein heterogeneres Bestandsbild. Die Entwicklung war stark von kleinräumigen Standortunterschieden abhängig. Besonders in Senkenbereichen mit höherer Bodenfeuchte entwickelten sich kräftige Bestände, während trockenere Kuppenlagen deutlich schwächer entwickelt waren. Die Drillsaat zeigte dagegen ein gleichmäßigeres Erscheinungsbild mit homogenerem Feldaufgang, was auf die präzise Saatgutablage und den besseren Bodenschluss zurückzuführen ist.

Nmin-Dynamik und Nährstoffkonservierung

Die Art der Zwischenfruchtetablierung kann auch die Stickstoffdynamik im Boden beeinflussen. Während bei der klassischen Drillsaat in der Regel eine vorherige Bodenbearbeitung erfolgt, kann die Drohnensaat ohne zusätzliche Bodenbewegung durchgeführt werden. Dadurch wird die Mineralisierung von organisch gebundenem Stickstoff nach der Ernte tendenziell reduziert. Gleichzeitig ermöglicht der frühe Saattermin der Drohnensaat eine längere Standzeit der Zwischenfrucht und damit eine frühere Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Nach der Ernte waren zunächst relativ hohe Mengen mineralischen Stickstoffs im Boden vorhanden (siehe Abbildung). In der Drillsaat wurden 56 kg Nmin/ha gemessen, in der Drohnensaat 47 kg Nmin/ha. Der Großteil befand sich in der oberen Bodenschicht von 0 bis 30 cm. Bis zur Herbstbeprobung am 19. Oktober 2025 sanken die Werte in beiden Varianten deutlich auf rund 10 bis 11 kg Nmin/ha. Vor dem Hintergrund der im Herbst erhöhten Niederschläge und der damit verbundenen Durchfeuchtung der Böden wird deutlich, dass die Zwischenfrüchte einen wesentlichen Anteil des mineralischen Stickstoffs aufgenommen und im System Boden und Pflanze gebunden haben. Dadurch konnte das Risiko von Nährstoffverlusten durch Auswaschung reduziert werden. Unterschiede zwischen den Saatverfahren waren dabei nur gering ausgeprägt.

Aus Sicht der Gewässerschutzberatung bestätigen die Ergebnisse, dass Zwischenfrüchte unabhängig vom Saatverfahren einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Nährstoffverlusten leisten. Entscheidend ist jedoch der Zeitpunkt der Etablierung, der maßgeblich durch das Saatverfahren beeinflusst wird. Die Drohnensaat bietet hier klare Vorteile durch die sehr frühe Aussaat und die damit verbundene längere Vegetationszeit mit größerer Biomassebildung. Gleichzeitig ist sie stärker witterungs- und standortabhängig und führt zu weniger homogenen Beständen. Die Drillsaat bleibt ein sicheres und bewährtes Verfahren mit gleichmäßiger Bestandsentwicklung, ist jedoch zeitlich stärker eingeschränkt. Damit stellt die Drohnensaat eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Drillsaat dar, insbesondere wenn eine möglichst frühe Etablierung der Zwischenfrucht angestrebt wird.

Fazit

Beide Verfahren eignen sich grundsätzlich zur Etablierung von Zwischenfrüchten und leisten einen Beitrag zum Gewässerschutz.

Die Drohnensaat ermöglicht eine sehr frühe Aussaat und damit eine längere Vegetationszeit mit stärkerer Biomassebildung. Zudem ist keine zusätzliche Bodenbearbeitung erforderlich.

Die Drillsaat sorgt für gleichmäßigere Bestände, erfolgt jedoch später und bleibt dadurch in der Entwicklung begrenzt.

Hinsichtlich der Nährstoffkonservierung zeigten sich im Versuch nur geringe Unterschiede, beide Verfahren trugen deutlich zur Reduzierung der Nmin-Gehalte bei.

Bewertung von Sauen- und Ferkelfutter

0

Von August bis September 2025 wurden im vergleichenden Mischfuttertest in Schleswig-Holstein Alleinfutter für ­Jungsauen, für tragende und säugende Sauen sowie ­Ferkelaufzuchtfutter vom Verein Futtermitteltest (VFT) beprobt, überprüft und ­bewertet.

Durch Mitarbeiter der Schweinespezialberatung Schleswig-Holstein und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein wurden die Proben direkt bei Anlieferung des Futters auf den Betrieben gezogen. Nach Untersuchung im Labor der Agrolab Lufa in Kiel erfolgte die Bewertung beim VFT. Sobald hier eine Abweichung von der Deklaration oder den Vorgaben und Richtwerten festgestellt wird, wird das Futter durch ein zweites Labor überprüft. Dadurch wird die Gefahr von Analysefehlern minimiert, und tatsächliche Abweichungen werden abgesichert.

Hinweise zur Vorgehensweise des VFT bei der Bewertung der Futtermittel, zu Anforderungen und fachlichen Vorgaben sind im Internet unter www.futtermitteltest.de zu finden. Über diese Seite ist ebenfalls ein Zugriff auf die Ergebnisse verschiedener Futtertypen in den einzelnen Regionen möglich.

Alleinfutter für Sauen aus Schleswig-Holstein

Untersucht wurden insgesamt zwei Alleinfutter (AF) für Jungsauen, ein AF für tragende Sauen und zwei Futter für säugende Sauen von zwei verschiedenen Herstellern.

Bezüglich der Genauigkeit der Nährstoffangaben der Hersteller (Deklarationseinhaltung) wurden die angegebenen Gehalte an Energie und den wesentlichen Nährstoffen mit den Laborbefunden verglichen (Tabelle 1).

Bei der fachlichen Bewertung (Tabelle 2) wird die Übereinstimmung der tatsächlichen Gehalte mit fachlich abgeleiteten Richtwerten bezüglich des Energieniveaus und der Aminosäuren- sowie Mineralstoffversorgung (in g/MJ ME) unter Berücksichtigung des vorgesehenen Einsatzzweckes beurteilt. Dieser wird dabei dem Fütterungshinweis beziehungsweise der Bezeichnung des Futters entnommen. Die Aussagefähigkeit des Fütterungshinweises wird mit beurteilt.

Alle beprobten Futter enthielten einen Phytasezusatz, was die Verdaulichkeit von Phosphor und Kalzium erhöht und eine Reduzierung der Mineralergänzung ermöglicht – so sind bei entsprechendem Zusatz die Richtwerte für Kalzium und Phosphor um 0,08 g/MJ ME niedriger.

Die angegebenen Gehalte an Energie und Nährstoffen wurden für alle Sauenfutter bestätigt. Die Jungsauenfutter blieben ohne Bewertung. Das AF für tragende Sauen erhielt wegen eines Rohfaser-Untergehalts und der Überschreitung des maximalen Energiewerts die Note „2“. Die beiden Futter für säugende Sauen erreichten in der fachlichen Bewertung die Note „1“ – ohne Auffälligkeiten.

Ferkelfutter aus Schleswig-Holstein

Die vier untersuchten Ferkelfutter stammten aus drei Mischfutterwerken. Es handelt sich um drei Ferkelaufzuchtfutter I (FAZ I) für Ferkel bis vier beziehungsweise acht Wochen nach dem Absetzen. Ein Futter wurde als Ferkelaufzuchtfutter II (FAZ II) erfasst.

Da die Angaben FAZ I und FAZ II keine genauen Altersabschnitte eingrenzen, sollten in der Bezeichnung oder in den Fütterungshinweisen auf der Deklaration die genauen Alters- und Gewichtsspannen angegeben sein, in denen das jeweilige Futter verfüttert werden soll. Bei zwei Futtern fehlte die Angabe zum Einsatzbeginn/-ende, sodass diese Futter den Ansprüchen eines Ferkels zu Aufzuchtbeginn (8 kg LM) genügen müssen. Ein Futter sollte von 15 bis 26 kg, ein anderes (FA II) ab 18/20 kg eingesetzt werden.

Alle getesteten Aufzuchtfutter enthielten einen Phytasezusatz. Die deklarierten Energie- und Proteingehalte dieser Futter sind der Tabelle 1 zu entnehmen.

In Tabelle 2 ist die fachliche Bewertung nach Einsatzzweck für die FAZ-Futter dargestellt. Ein FAZ-Futter I erhielt aufgrund eines Energie-Untergehalts die Note „3“. Alle anderen FAZ-Futter erhielten die Note „1“ – ohne Auffälligkeiten.

Die vorliegenden Testergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die geprüften Futterchargen und dürfen nicht generell für die Beurteilung der Futtertypen herangezogen werden. Sie lassen ebenfalls keine Rückschlüsse auf die übrigen Produkte der beteiligten Mischfutterhersteller zu.

Die Prüfung von Mischfutter durch den VFT wird insbesondere durch Zuschüsse des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMLEH) gefördert.