Einmal Laju – immer Laju
Seit 25 Jahren ist der Freundeskreis der ehemaligen Landjugendgruppe Wahlstedt aktiv. Die LJG Wahlstedt, Kreis Segeberg, gründete sich 1956. Der zum Vorsitzenden gewählte Landwirtssohn Hans Rahlf leitete damals die Versammlungen, zu der sich die Lajus einmal wöchentlich in Eckerts Gastwirtschaft trafen. Da einige Fahrenkruger dabei waren, gab es auch Treffen in der dortigen Gaststätte Moorkrug.
Nach Auflösung 1967 erlebte die Laju 1998 eine kleine Wiedergeburt mit der Gründung des Freundeskreises. Seitdem treffen sich ehemalige Mitglieder und Freunde, um Erinnerungen auszutauschen und Reisen zu unternehmen.
Claudia Jürgensen leitet Wahlen in Mainz
Petra Bentkämper bleibt für weitere vier Jahre an der Spitze des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv). Das ergab die Wahl auf der dlv-Mitgliederversammlung am Dienstag in Mainz. Die Präsidentin des LandFrauenverbandes Schleswig-Holstein, Claudia Jürgensen, saß als Wahlleiterin dem Wahlausschuss vor.
Bentkämper kündigte nach ihrer Wiederwahl an, den Fokus künftig auf die Verbandsentwicklung, die Schärfung des Verbandsprofils sowie die Arbeit an einem neuen Leitbild zu richten.
Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung stand auch die Vorbereitung des Deutschen LandFrauentages, der am 2. Juli 2024 in Kiel stattfinden wird.
Dr. Umes und der Rat seiner Mutter
Mit 13 Jahren kam Umes Arunagirinathan aus Sri Lanka in Frankfurt an. Heute ist er Herzchirurg und Autor. Jetzt war er zu Gast bei den Segeberger LandFrauen. Kreisverbandsvorsitzende Petra Fahje freute sich über eine volles Haus. Über 100 LandFrauen waren zu dem Festabend gekommen. Welchen Rat Dr Umes von seiner Mutter bekam im aktuellen Bauernblatt.
Stand der Kulturen
Die weiterhin anhaltende Trockenheit bleibt vorerst bestehen. Ein Ausbleiben von Regen in den letzten Wochen, gepaart mit hohen Temperaturen und Wind, hat viel Wasser aus den Beständen beziehungsweise Böden gezogen. Die Niederschlagsereignisse der zurückliegenden zwei Wochen haben lediglich lokal stattgefunden und bis auf Ausnahmen zu keiner deutlichen Entspannung beigetragen. Die Wintergerste ist in der Reife sehr weit fortgeschritten und hat bis auf feuchtere Stellen wie Schattenlagen und Senken die Kornfüllung abgeschlossen. Sie muss jetzt noch durchreifen, um gedroschen werden zu können. Diese teils ungleiche Abreife könnte dabei noch herausfordernd für den Drusch werden. Der Winterweizen im Land leidet stärker als die Gerste, da er sich noch voll in der Kornfüllung befinden. Hier zeigen leichtere Stellen oder solche mit schlechterer Durchwurzelbarkeit des Unterbodens starke Stresssymptome mit Blattrollen bis hin zu vollständigem Blattverlust. Insgesamt hellen die meisten Bestände bereits deutlich auf. Gleichzeitig sorgt das Auftreten von Braunrost und Gelbrost für weiteren Stress. Der Winterraps hellt auf leichteren Teilflächen mittlerweile auch sichtbar auf. Winterroggen und Wintertriticale sind ebenso beeinträchtigt, präsentierten sich insgesamt aber besser, wurden jedoch auch teilweise als Ganzpflanzensilagen aufgrund der zu befürchtenden Futterknappheit genutzt.
Stark sind die meisten Bestände der Sommerungen in Mitleidenschaft gezogen. Durch die späte Aussaat in diesem Jahr fehlt es beispielsweise dem Sommergetreide an Bestandesdichte und Kornanlagen. Zudem ist die Wurzeltiefe zu gering, um Wasser aus den unteren Bodenschichten zu erreichen. Bestände von Ackerbohnen sind sehr kurz geblieben und benötigen ausreichend Wasser in der anstehenden Kornfüllung. Eine ertragreiche Ernte mit guten Qualitäten ist damit nicht in Sicht. Lediglich der Mais als C4-Pflanze konnte, als Hauptfrucht angebaut und so mit etwas besserer Wasserversorgung, mit der Situation eher besser umgehen. Er benötigt aber auch dringend Niederschläge.




