In diesem Jahr wurde die Ackerfuchsschwanzproblematik wieder vielerorts sichtbar. Der warme Herbst und Winter, aber auch die sich weiter verschärfende Resistenzentwicklung und die damit einhergehende stetig nachlassende Wirkung der Blattherbizide machen sich immer stärker bemerkbar. Hier hilft nur eine Anpassung des Produktionssystems mit beispielsweise späterer Saat, damit weniger Ackerfuchsschwanz in der Kultur aufläuft.
In dieses System eingebettet übernehmen dann die Bodenherbizide eine enorm wichtige Rolle. Denn besonders dann, wenn die Blattherbizide nicht mehr ausreichend wirken, liegt die alleinige Last auf ihnen.
Glücklicherweise spielen nicht auf jeder Fläche resistente Ungräser eine Rolle, sodass die gängigen Unkräuter, aber auch Windhalm im Herbst sehr gut reguliert werden können. Jede gut funktionierende Herbstmaßnahme trägt dazu bei, den Sulfonylharnstoffeinsatz im Frühjahr zu minimieren, und schützt somit diese resistenzgefährdete Wirkstoffgruppe.
Windhalm, Einjährige Rispe und Unkräuter
So spricht beispielsweise Windhalm sehr gut auf Bodenherbizide an. Das ist auch gut so, denn die in der Vergangenheit vorzugsweise durchgeführte Frühjahrsbehandlung mit ALS-Hemmern wie zum Beispiel Husar, Broadway oder Atlantis WG oder DEN (Axial 50 EC) hat zu einer nicht mehr umkehrbaren Resistenzentwicklung geführt.
Für eine optimale Wirkung und Verträglichkeit der Bodenherbizide sollte der Einsatz gegen Windhalm, Einjährige Rispe und Unkräuter im frühen Nachauflauf angestrebt werden.
• 0,3 l/ha Herold SC hatten in der Vergangenheit eine gute Windhalmwirkung, inzwischen sind 0,4 l/ha aber sicherer. Die Kombination mit 1,5 l/ha Trinity (+ 0,3 l/ha Herold SC) bietet eine wichtige Zusatzleistung bei starker Verunkrautung mit Kornblume, Klatschmohn, Kamille und Storchschnabel. Für eine ausreichende Wirkung gegen Hundskerbel ist die Chlortoluron-Menge in 1,5 l/ha Trinity allerdings zu gering. Vorsicht im Roggen auf leichten Standorten, wo eine gleichmäßige Saatgutablage nicht immer gewährleistet ist, hier kann der Wirkstoff Flufenacet (FOE) besonders in Kombination mit Diflufenican (DFF) kritisch werden. Pflanzenverluste sind dann die Folge.
• Die Kombination von 0,24 l/ha Cadou SC + 1,5 l/ha Agolin enthält, ebenso wie 0,3 l/ha Herold SC, 60 g/ha DFF, zusätzlich aber noch Pendimethalin (hier gelten besondere Auflagen!)
• Einjährige Rispe wird von den Bodenherbiziden überwiegend gut erfasst.
• 0,24 l/ha Cadou SC + 60 g/ha Sumimax dürfen nur im Winterweizen eingesetzt werden, haben aber den großen Vorteil, dass diese Kombination weder Gewässerabstands- noch Hangauflagen hat  GAP 3 m beziehungsweise Abstände nach Pflanzenschutzanwendungsverordnung (zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern) müssen eingehalten werden.
• Ist eine Nachbehandlung gegen Unkräuter im Drei- bis Fünfblattstadium notwendig, kann mit 15 g/ha Pointer SX oder Trimmer WG gegen Kamille, Ausfallraps, Klatschmohn, Kornblume und Storchschnabel oder 50 ml/ha Saracen gegen Kamille, Ausfallraps, Klatschmohn und Klettenlabkraut gearbeitet werden.
• Pointer SX/Trimmer WG möglichst nicht mit dem Wirkstoff Pinoxaden (Axial 50) mischen. Minderungen in der Gräserwirkung sind möglich. Besser 75 ml/ha Saracen oder Troller wählen (Blattwirkung!).
• Carmina Komplett (Carmina 640 + Alliance) eignet sich bei leichtem Windhalmbesatz und breiter Verunkrautung (Chlortoluron-Verträglichkeit der Weizensorten beachten! NG405 = keine Anwendung auf drainierten Flächen, NG414 = keine Anwendung auf Bodenarten: reiner Sand, schwach schluffiger Sand und schwach toniger Sand mit einem organischen Kohlenstoffgehalt unter 1,5 %)
Wie Ackerfuchsschwanz behandeln?
Nach wie vor ist der Hauptbodenwirkstoff im Herbst Flufenacet. Inzwischen sind diverse flufenacethaltige Produkte im Portfolio. Vorsicht, hier steckt der Teufel im Detail! Die Produkte unterscheiden sich zum Teil erheblich in der Zulassung und bei den Auflagen. So hat zum Beispiel Fence (reines FOE) nur eine Zulassung in Winterweizen und in Wintergerste und Arnold (ähnlich dem Herold SC) ebenfalls nur eine Zulassung in Winterweizen und in Wintergerste. Herold SC darf in Triticale nur mit 0,5 l/ ha im Nachauflauf (NA) eingesetzt werden.
Zur effektiven Bekämpfung von Ackerfuchsschwanz (AFU) sind 240 g/ha FOE notwendig. Der Zusatz von Diflufenican verbessert die Wirkung gegen die Gräser und bringt zusätzlich entscheidende Unkrautwirkung mit sich.
Neben den flufenacethaltigen Produkten bereichert Mateno Forte die Produktpalette. Mateno Duo besteht aus 500 g/l Aclonifen + 100 g/l Diflufenican und wird zusammen mit Cadou SC (500 g/l Flufenacet) angeboten. Die Ackerfuchsschwanz-Aufwandmenge von 0,7 l/ha Mateno Duo + 0,5 l/ha Cadou SC ist im Vorauflauf (VA) nur im Winterweizen und Triticale zugelassen. In Wintergerste und Winterroggen sind nur 0,35 l/ha Mateno Duo zulässig.
Der optimale Termin für den Einsatz der Bodenherbizide ist der Vorauflauf. Feuchter Boden mit nachfolgenden Niederschlägen ist der Garant für eine gute Wirkung. Basis sind 240 g/ha Flufenacet, die Zugabe von 3,0 l/ha Boxer (Boxer nicht in Triticale zugelassen) oder 3,5 bis 4,0 l/ha Jura verbessert die Wirkung.
Die Ergebnisse der Zusatzleistung schwanken über die Jahre, je nach Bodenfeuchtigkeit zwischen 5 und 30 %. Aufgrund dieser wichtigen Erkenntnis muss der Drilltermin angepasst werden. Ackerfuchsschwanzflächen müssen kurz vor dem Regen gedrillt und gespritzt werden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Nicht alle Flächen in einem Betrieb sind gleichermaßen problembehaftet. Somit muss situationsbedingt gearbeitet werden.
In der Wintergerste gibt es auf Standorten mit FOP- und DEN-Resistenz keine Alternative zu Bodenherbiziden, da die einzige Nachbehandlungsmöglichkeit Axial 50 entfällt. Um die Wintergerste in der Fruchtfolge zu halten, können als zweite Bodenherbizidmaßnahme (Spritzfolge) 2,0 l/ha Trinity im Stadium des Keimens (ES 10 AFU) zum Einsatz kommen. Die kurz aufeinanderfolgende Sequenz ist dabei entscheidend sowie nachfolgende Niederschläge. Danach muss die Gerste durch ihr Wuchsverhalten mithelfen, den Ackerfuchsschwanz zu unterdrücken.
Im Winterweizen ist besonders auf Flächen mit beginnender metabolischer Resistenz gegen Atlantis sowie bei starkem Ackerfuchsschwanzdruck eine Bodenherbizidnachlage von 3,0 bis 4,0 l/ha Jura oder 3,0 bis 5,0 l/ha Boxer (zugelassene Gesamtmenge beachten!) empfehlenswert, ebenfalls im Stadium der Keimung (ES 10). Der Einsatz von Trinity sollte auf die Wintergerste beschränkt bleiben, um den Einsatz von Chlortoluron nicht überzustrapazieren.
Standardempfehlung bei geringem bis mittlerem Gräserbesatz 
VA (Beispiele):
• 0,6 l/ha Herold SC (+ 3,0 l/ha Boxer)
• 0,6 l/ha Herold SC (+ 2,0 l/ha Trinity) Diese Variante sollte schwerpunktmäßig in der Wintergerste zum Einsatz kommen.
• 0,5 l/ha Cadou + 0,7 l/ha Mateno Duo
Empfehlung bei starkem Ackerfuchsschwanzdruck sowie auf Flächen mit Resistenzproblemen der blattaktiven Produkte (Atlantis-Wirkstoff, Traxos und Axial):
• 0,6 l/ha Herold SC + 3,0 l/ha Boxer im VA
2,0 l/ha Trinity in EC 10 (fünf bis zehn Tage später als VA) Variante für die Wintergerste
• 0,6 l/ha Herold SC im VA
3,0 bis 4,0 l/ha Jura oder 3,0 bis 5,0 l/ha Boxer (fünf bis zehn Tage später als VA, Aufwandmengen je nach Boden- und Niederschlagsverhältnissen)
Verträglichkeit im Blick behalten
Beim Einsatz der Bodenwirkstoffe wird häufig die Frage nach der Verträglichkeit gestellt. Dabei geht es in der Praxis meist um das Produkt Boxer, das dann aus Sorge auf 1,5 bis 2,0 l/ ha reduziert wird, was allerdings mit deutlich schlechteren Wirkungsgraden einhergeht.
Grundsätzlich muss man sagen, dass alle Bodenwirkstoffe bei ungünstigen Bedingungen phytotoxisch auf die Kulturpflanzen wirken können. Die Symptomatik ist nur unterschiedlich. Boxer verfärbt die Pflanzen gelb, bei Diflufenican kommt es zu weißen Bleachingflecken und bei Flufenacet zu Pflanzenverlusten. Somit ist nun klar, warum häufig nur Boxer als problematisch genannt wird, es fällt einfach optisch am stärksten auf („Agrarpsychologie“).
Des Weiteren gibt es Unterschiede in der Empfindlichkeit der Kulturen. Besonders Roggen und Gerste zählen zu den empfindlichsten Kulturen. Weizen ist etwas robuster, kann aber bei zu flacher Ablage ebenfalls kritisch reagieren. Verträglichkeitsprobleme sind immer jahresbedingt. Menge und Heftigkeit nachfolgender Niederschläge spielen eine entscheidende Rolle. Flufenacet zieht im Gegensatz zu Prosulfocarb in der Wirkung noch nach.
Viele Flächen sind inzwischen auf sehr gute Herbizidwirkungsgrade angewiesen. Somit müssen die Hausaufgaben erledigt werden. Bezüglich des Herbizideinsatzes sind das eine ausreichende Aussaatmenge (+ 10 bis 15 %), eine gleichmäßige Ablagetiefe (zirka 3 cm) sowie ausreichender Bodenschluss nach der Saat (Rückverfestigung: Walzen nach der Saat, um Kluten zu brechen und einen lückenlosen Herbizidfilm zu gewährleisten).
Bodenfeuchtigkeit ist das A und O
Bei ausreichenden Niederschlägen können durchaus Wirkungsgrade von 80 bis 95 % erzielt werden. Dieselben Varianten erzielen bei Trockenheit aber nur zwischen 30 und 40 % Wirkung.
Drilltermin (möglichst ab Oktober) und nachfolgender Spritztermin, eventuell vorher noch Walzen, angepasst an nachfolgende Niederschläge, müssen somit eine Einheit bilden. Nur so gelingt ein relativ hoher Bekämpfungserfolg durch Bodenherbizide.
Welche Blattherbizide verwenden?
Als Blattherbizide kommen in der Gerste Axial 50, in Weizen und Triticale Traxos und im Roggen Sword (+ Hasten) infrage. Liegen aber auf der zu behandelnden Fläche FOP- und DEN-Resistenzen vor, ist ein vager Ausgang vorprogrammiert.
Niedrige Temperaturen sind für die Spritzung von Vorteil. Eingangs des Winters können dann auf sensitiven Standorten 1,2 l/ha Traxos oder in der Wintergerste 0,9 l/ha Axial 50 zum Einsatz kommen (sogenannte Nikolausspritzung). Temperaturen unter 5 °C, aber kein völliger Vegetationsstopp, sind förderlich. Leichte Nachtfröste, leicht feuchte Bestände oder Raureif bei der Behandlung wirken sich nicht negativ aus.
Ist klar, dass resistenzbedingt Axial und Traxos auf der Fläche nicht mehr wirken, stellt sich im Winterweizen die Frage, ob dann Atlantis Flex im Herbst oder milden Winter eingesetzt werden kann. Besonders bei milder Witterung wächst der Ackerfuchsschwanz kräftig weiter, sodass bei dem Frühjahrseinsatz ab 16. März das Atlantis Flex auf relativ große Pflanzen treffen kann. Ein früherer Einsatz ist mit diesem Produkt auf drainierten Flächen zulassungstechnisch nicht möglich.
Ein Herbsteinsatz kommt nur mit Niantic (entspricht Atlantis WG) mit 400 g/ha, auf drainierten Flächen bis zum 31. Oktober, oder Atlantis OD mit 1,2 l/ha infrage. Ein AHL-Zusatz ist nicht möglich. Wenn, dann muss dieser Einsatz bei Hochdruckwetterlage erfolgen.
Allerdings dürfen diese Herbsteinsätze ebenfalls nur als Notlösung bei starkem Ackerfuchsschwanzbesatz und der nachfolgenden Verdrängung des Weizens gesehen werden. Der Vorteil liegt in der geringen Pflanzengröße, der Nachteil in der geringeren Aufwandmenge.
Ein Herbsteinsatz mit Niantic und ein folgender Frühjahrseinsatz mit Atlantis Flex wäre unter dem Aspekt, dass Ackerfuchsschwanzpflanzen beide Behandlungen überleben, der Worst Case.
Fazit
Der Fokus einer guten Ackerfuchsschwanzbekämpfung und langfristigen Reduzierung liegt auf einem guten Gesamt-Ackerfuchsschwanz-Management mit Samenmanagement, Bodenbearbeitung, Fruchtfolge und Saatzeit. Eine höchstmögliche Herbizidwirkung ist nur ein Rädchen im Getriebe. Hier müssen die Einsatzbedingungen stimmen, um die bestmöglichste Wirkung zu erzielen. Entscheidend ist immer wieder die Ackerfuchsschwanz-Besatzdichte, also letztendlich der Bodensamenvorrat. Den gilt es langfristig mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu reduzieren. Für die Herbizidmaßnahmen gilt, dass das Zusammenspiel der einzelnen Faktoren wie Entwicklungsstadium des Ackerfuchsschwanzes, Bodenfeuchtigkeit, Spritztermin der Bodenherbizide und nachfolgende Niederschläge enorm wichtig ist. Die Bodenherbizidmaßnahme ist der Grundstock der chemischen Ackerfuchsschwanzbekämpfung. Je höher hier der Wirkungsgrad, desto geringer liegt die Last auf den stark resistenzgefährdeten Blattherbiziden.
Wichtiges kurz und knapp:
Windhalm
• Windhalm ist in den vergangenen Jahren in der Wahrnehmung etwas in den Hintergrund geraten.
• Dabei ist die Resistenzentwicklung bei den ALS-Hemmern und bei den DEN (Axial 50) in einigen Regionen Deutschlands schon sehr weit fortgeschritten.
• Bodenwirkstoffe, vor allem Flufenacet, haben eine sehr gute Wirkung auf Windhalm und sollten konsequenterweise genutzt werden. Da bei Windhalm geringere Flufenacet-Mengen ausreichen, ist der Bodenherbizideinsatz auch in Winterweizen nach Mais oder Zuckerrüben möglich. Eventuell kann man auf reines Flufenacet setzen und auf Diflufenican verzichten. Unkräuter können problemloser nachbehandelt werden.
Weidelgras
• Weidelgras hat in den vergangenen Jahren in der Fläche sehr stark zugenommen. Oftmals sind es zu Beginn Einzelpflanzen, die sich, anfangs unbemerkt, schnell ausbreiten.
• Dieses Gras zeigt aufgrund seiner langjährigen züchterischen Bearbeitung schnelles Wachstum und große Konkurrenzkraft.
• Hohe Pollenmenge und weiter Pollenflug sorgen für eine schnelle Verbreitung.
• Weidelgras besitzt eine viel höhere genetische Variabilität als Ackerfuchsschwanz, sodass es zu einer schnelleren Resistenzentwicklung kommt.
• Die Kombination beziehungsweise Spritzfolge der Bodenwirkstoffe Flufenacet, Diflufenican, Prosulfocarb und Chlortoluron hat eine gute Wirkung auf Weidelgras.
• In den vergangenen Jahren bekam die Resistenzentwicklung deutlichen Vorschub. Hierbei sind die ALS-Hemmer (zum Beispiel Broadway), die DEN (Axial 50) und die DIM (Focus Ultra) gleichermaßen betroffen.
Trespenarten
• Es gibt verschiedene Trespenarten, die auch entscheidende Unterschiede in der Bekämpfung haben.
• Die Bekämpfung der Tauben Trespe ist sehr gut mit Flufenacet möglich. Restbesatz regelt Atlantis Flex im Frühjahr.
• Die Roggen-Trespe dagegen reagiert kaum auf Flufenacet und ist zwingend auf eine blattaktive Behandlung mit Atlantis Flex angewiesen.
• Trespen sind Flachkeimer. Der Pflug behebt das Problem relativ einfach. Aus diesem Grund sind Trespenprobleme fast immer auf pfluglos wirtschaftenden Betrieben anzutreffen.
• Pfluglose Bearbeitung, Trespenvorkommen und Wintergerste funktionieren nicht!
Hundskerbel
• Hundskerbel wurde über die Jahre selektiert und ist mittlerweile auf vielen Flächen präsent.
• Chlortoluron (CTU) hat als Bodenwirkstoff sehr gute Wirkung, kann aber in Form von Carmina und Lentipur nur auf nicht drainierten Flächen eingesetzt werden.
• 0,3 l/ha Herold SC + 1,25 l/ha Lentipur 700 oder 0,2 l/ha Sunfire + 1,5 l/ha Carmina 640 bieten eine gute Lösung gegen Windhalm, Einjährige Rispe und Hundskerbel.
• Bei Carmina ist auch eine Kombination mit Solo-Flufenacet möglich, da in 1,5 l/ha Carmina schon 60 g/ha DFF enthalten sind; CTU-Verträglichkeit der Winterweizensorten beachten.
• Auf dränierten Flächen sind Trinity und Zypar wirksame Produkte, Trinity mit 2,0 l/ha im NAK und Zypar mit 0,75 l/ha in ES 12- 13. Beim Einsatz von Zypar muss der Hundskerbel einerseits aufgelaufen sein, andererseits sollte er das Zweiblattstadium nicht überschritten haben, eine Gratwanderung in der Anwendung. Zypar im Frühjahr zeigt ganz schlechte Wirkungsgrade.
• Besonders bei starkem Aufkommen an Hundskerbel sollte das Problem im Herbst angegangen werden, um die Last im Frühjahr nicht auf die Sulfonylharnstoffe (zum Beispiel Concert SX) zu legen, da auch hier schon Resistenzen nachgewiesen wurden.




