Die Bestände der Wintergerste und des Winterroggens sind jetzt zum Beginn des Frühjahrs überwiegend gut entwickelt. Optimale Aussaatbedingungen im Herbst sowie der milde Winter sind hierfür verantwortlich. Allerdings ist auch Ausgangsbefall mit Echtem Mehltau, Rhynchosporium-Blattflecken und insbesondere auch mit Roggen-Braunrost und mit Zwergrost zu beobachten.
Die Witterung im April und Mai wird bestimmen, wie hoch der Krankheitsdruck ausfällt.
Rhynchosporium und Netzflecken
Sowohl in de
Krankheiten in Wintergerste und Winterroggen
Der Fokus liegt auf der Abschlussbehandlung
Von Asmus Klindt, Landwirtschaftskammer SH

Rhynchosporium-Blattflecken treten sowohl im Winterroggen als auch in der Wintergerste auf und sind an kühle, feuchte und niederschlagreiche Witterung angepasst. Durch vermehrten Anbau anfälliger Sorten in der Wintergerste ist dort die Bedeutung gestiegen. Gerade im letzten Frühjahr 2024 war der Befall aufgrund der üppigen Niederschläge besonders hoch. Foto: Lilli Krützmann